Artikel vom 04.11.2011, von Eberhard
Kompostieren im eigenen Garten
Durch die Einführung der Biotonnen sind viele Menschen mit diesem System zufrieden und denken gar nicht weiter darüber nach, wie sie selbst im eigenen Garten aktiv werden könnten. Das Kompostieren hat viele Vorteile, die leider in Vergessenheit geraten sind. Wer genügend Platz hat, kann sich eine Ecke aussuchen, um dort einen Komposthaufen anzulegen. Dort kann er dann seine Gartenabfälle und Obst-Gemüsereste ablegen und bekommt nach einer gewissen Zeit einen herrlichen Kompost, den er dann wieder in seine Beete geben kann. Wichtig ist, dass der Komposthaufen richtig angelegt wird. Wir müssen Bretter entnehmen können, um die untere Erde herausnehmen zu können. Die Bioabfälle werden beim Kompostieren zersetzt und ergeben eine tiefschwarze, gehaltvolle Erde, die wir dann im Frühjahr brauchen, wenn wir im Geächshaus, Frühbeet oder bei sonstigen Pflanzungen eine Erde brauchen. Wir entnehmen die unteren Bretter des Komposthaufens und rechen den fertigen Kompost heraus. Der Vorteil ist ausserdem, dass wir unsere gehäckselten Zweige ebenso mit einarbeiten können. Wir brauchen nicht beim Wertstoffhof Schlange stehen, um unser Laub abzugeben, weil dafür haben wir ja unseren guten Komposthaufen, der uns ja auch wunderbaren Mutterboden schenkt. Wenn Sie im Sommer eine Biotonne öffnen, um Abfälle hineinzugeben, ja da brauchen Sie doch fast eine Gasmaske. Bei dem Komposthaufen gibt es fast keine Gerüche, sondern nur Vorteile. Sie können fertige Komostieren kaufen oder auch die Marke Eigenbau wählen, je nach Lust und Laune. Da gibt es in jedem Baumarkt verschiedene Modelle in allen Grössen und Preisklassen und wer handwerklich geschickt ist, der kann ja auch mit Holzresten sich ans Werk machen. Egal welche Variante Sie wählen, es lohnt sich immer.
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